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Plenarsaal des Deutschen Bundestags — Abgeordnete in der Debatte

Alle 630 Abgeordnete des 21. Bundestags

Der 21. Deutsche Bundestag wurde am 23. Februar 2025 gewählt. Er umfasst exakt 630 Abgeordnete — die durch die Wahlrechtsreform von 2023 fixierte Zahl. Die Mandate verteilen sich auf Direktmandate (Erststimme) und Listenmandate (Zweitstimme). Alle Profile werden regelmäßig aktualisiert. Die Daten stammen aus dem offiziellen Verzeichnis des Deutschen Bundestags.

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Quelle: Deutscher Bundestag, Stand April 2026. Direktmandat = über Erststimme gewonnen. Listenmandat = über Landesliste (Zweitstimme) eingezogen.

Reichstagsgebäude in Berlin — Sitz des Deutschen Bundestags
Der Reichstag in Berlin — seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestags. Die 630 Abgeordneten repräsentieren rund 61 Millionen Wahlberechtigte.

Der 21. Bundestag — Zusammensetzung und Analyse

Die Bundestagswahl vom 23. Februar 2025 führte zu einer deutlichen Verschiebung der politischen Kräfteverhältnisse. CDU/CSU wurde mit Abstand stärkste Kraft und bildet mit der SPD eine Große Koalition. Friedrich Merz wurde zum Bundeskanzler gewählt. Die AfD erzielte ihr bisher bestes Ergebnis und stellt die größte Oppositionsfraktion. Die BSW zog mit 2 Direktmandaten als Gruppe erstmals in den Bundestag ein. FDP und Die Linke scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde und sind nicht im 21. Bundestag vertreten.

Fraktion Sitze Anteil Rolle Fraktionsvorsitz
CDU/CSU 220 28,5 % Regierung Jens Spahn
AfD 160 20,8 % Opposition Weidel / Chrupalla
SPD 158 20,5 % Regierung Rolf Mützenich
Grüne 89 11,6 % Opposition Dröge / Haßelmann
BSW 2 (Gruppe) 4,97 % Opposition Sahra Wagenknecht
SSW 1 (fraktionslos) 0,2 % Opposition

Regierungsmehrheit im 21. Bundestag

Die Große Koalition aus CDU/CSU (220) und SPD (158) verfügt über 378 von 630 Sitzen — eine Mehrheit von 62 Sitzen über der absoluten Mehrheit (316). Damit kann die Regierung Gesetze auch bei einzelnen Abweichlern verabschieden. Die vier Fraktionen im Bundestag: CDU/CSU (220), AfD (160), SPD (158), Grüne (89). Gruppen: BSW (2), SSW (1).

Historischer Vergleich: 20. vs. 21. Bundestag

Die Wahlrechtsreform von 2023 veränderte den Bundestag grundlegend. Der 20. Bundestag (2021–2025) hatte 736 Sitze — aufgebläht durch Überhangmandate und Ausgleichsmandate. Der 21. Bundestag ist auf exakt 630 Sitze fixiert. Diese Reform wurde eingeführt, um das Parlament arbeitsfähiger und die Kosten überschaubar zu halten.

Merkmal 20. Bundestag (2021) 21. Bundestag (2025)
Gesamtsitze736630
Wahlkreise299299
ÜberhangmandateJa (entfielen später)Nein (abgeschafft)
RegierungSPD + Grüne + FDP (Ampel)CDU/CSU + SPD (GroKo)
KanzlerOlaf Scholz (SPD)Friedrich Merz (CDU)
Stärkste OppositionCDU/CSUAfD
Fraktionen6 (CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP, AfD, Linke)4 (CDU/CSU, AfD, SPD, Grüne) + Gruppe BSW (2) + SSW (1)
Nicht im BundestagBSW (noch nicht gegr.)FDP und Linke (beide an 5-%-Hürde gescheitert)

Wie wird der Bundestag gewählt?

Jeder Wahlberechtigte hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme wählt man einen Kandidaten im Wahlkreis direkt — wer die meisten Stimmen bekommt, erhält ein Direktmandat. Mit der Zweitstimme wählt man eine Partei — sie bestimmt die Sitzverteilung im Bundestag. Parteien müssen die Fünf-Prozent-Hürde überspringen oder mindestens drei Direktmandate gewinnen (Grundmandatsklausel), um in den Bundestag einzuziehen.

Kuppel des Reichstagsgebäudes — Symbol der parlamentarischen Demokratie
Die gläserne Kuppel des Reichstags: Symbol für Transparenz in der parlamentarischen Demokratie.

Die wichtigsten Köpfe des 21. Bundestags

Diese Abgeordneten prägen die politische Debatte in Deutschland — als Regierungsmitglieder, Fraktionsvorsitzende oder profilierte Oppositionspolitiker.

So lesen Sie die Tabelle

Jede Zeile repräsentiert einen Abgeordneten des 21. Deutschen Bundestags. Ein Klick auf den Namen führt zum persönlichen Profil. Die Tabelle ist nach Name oder Partei sortierbar. Über den Suchfilter können Sie nach Namen, Wahlkreis oder Bundesland filtern. Die Partei-Buttons schränken die Anzeige auf eine einzelne Fraktion ein.

Abgeordnete mit Direktmandat haben ihren Wahlkreis direkt gewonnen (Erststimme). Abgeordnete mit Listenmandat sind über die Zweitstimmen ihrer Partei in den Bundestag eingezogen. Nach der Wahlrechtsreform 2023 gibt es keine Überhang- und Ausgleichsmandate mehr — der Bundestag hat exakt 630 Sitze.

2025: 630 Abgeordnete im 21. Bundestag – die größte Volksvertretung der Geschichte

Der 21. Deutsche Bundestag, der nach der Wahl am 23. Februar 2025 konstituiert wurde, hat 630 Mitglieder – weniger als der 20. Bundestag mit 736 Abgeordneten. Die Wahlrechtsreform 2023 hatte die Sitzzahl auf maximal 630 begrenzt und die Ausgleichsmandate abgeschafft. Im 21. Bundestag sind CDU/CSU (220 Sitze), AfD (160), SPD (158), Grüne (89) vertreten; BSW (2 Direktmandate) und SSW (1) bilden Gruppen. FDP und Linke scheiterten an der 5%-Hürde. Friedrich Merz (CDU) wurde am 18. März 2025 zum Bundeskanzler gewählt – mit einer Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD (378 Sitze).

Häufige Fragen

Wie viele Abgeordnete hat der Bundestag?

Der 21. Deutsche Bundestag hat exakt 630 Abgeordnete. Diese Zahl ist seit der Wahlrechtsreform 2023 fest fixiert — Überhang- und Ausgleichsmandate gibt es nicht mehr.

Wer regiert aktuell Deutschland?

Seit der Bundestagswahl 2025 regiert eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

Was ist der Unterschied zwischen Direkt- und Listenmandat?

Ein Direktmandat gewinnt, wer in einem der 299 Wahlkreise die meisten Erststimmen erhält. Ein Listenmandat wird über die Landesliste einer Partei vergeben, basierend auf dem Zweitstimmenanteil.

Warum ist die FDP nicht mehr im Bundestag?

Die FDP verfehlte bei der Bundestagswahl 2025 die Fünf-Prozent-Hürde und gewann keine drei Direktmandate. Sie ist damit erstmals seit 2017 nicht mehr im Bundestag vertreten.

Ist Die Linke im 21. Bundestag vertreten?

Nein. Die Linke scheiterte bei der Bundestagswahl 2025 mit 3,8% an der Fünf-Prozent-Hürde und erzielte 8,8% und 64 Sitze. Sie ist damit im 21. Bundestag nicht vertreten. Das BSW erzielte 4,97% und zog dank zweier gewonnener Direktwahlkreise als Gruppe (nicht Fraktion) in den Bundestag ein.

Mehr dazu: Bundestag erklärt · Diäten der Abgeordneten · Aktuelle Umfragen · Alle Parteien · Wahlkreise
SonntagsfrageCDU/CSU25,7%SPD12,3%Grüne13,7%AfD25,7%BSW3,5%FDP3,3%Linke10,2%INSA · 08.04.BTW 2025CDU/CSU28,5%SPD20,5%Grüne11,6%AfD20,8%BSW5,0%FDP4,3%Linke3,8%Welt Politik „Sieht nach nächstem transatlantischen Krach aus“Spiegel Politik NRW-Ministerin Ina Scharrenbach: Vorwürfe von Machtmissbrauch bleiben interne SacheFAZ Politik Dienste für Putin: Orbán ist ein Ärgernis, aber über ihn entscheiden Ungarns WählerWelt Politik „Werden weiterhin die Hisbollah überall dort angreifen, wo es nötig ist“, bekräftigt NetanjahuWelt Politik Mann verschanzt sich in Bankfiliale und löst Großeinsatz ausTagesschau Untergetauchte Rechtsextremistin Liebich in Tschechien gefasstFAZ Politik Liveblog Irankrieg: Netanjahu kündigt direkte Verhandlungen mit Libanon anSpiegel Politik USA, Donald Trump und Marco Rubio: Warum Standorte wie Ramstein entscheidend sindFAZ Politik Deutschland-Liveblog: Merz: Koalition uneinig über EntlastungenSpiegel Politik News des Tages: Mario Adorf, der Zauberer, Donald Trumps Ultimatum, russische U-BooteTagesschau Ankündigung von Merz: Deutschland will wieder Gespräche mit Iran aufnehmenZDF heute Europas KI-AufholjagdTagesschau Ein Jahr Koalitionsvertrag: Von Liebe, Brücken und Reformen
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