Bündnis 90/Die Grünen — Programm, Geschichte & Umfragewerte
Am 12. Dezember 1985 betritt ein Mann in weißen Turnschuhen das hessische Landesparlament, um seinen Amtseid als Umweltminister abzulegen. Joschka Fischer, Taxifahrer, Straßenkämpfer, Autodidakt. Kein Studienabschluss, kein Parteikarrierist. Die Republik reibt sich die Augen. Sechsunddreißig Jahre später wird ein anderer Grüner — Robert Habeck, promovierter Philosoph im Maßanzug — als Vizekanzler vereidigt. Zwischen diesen beiden Momenten liegt die vielleicht erstaunlichste Verwandlung, die eine deutsche Partei je durchgemacht hat.
Was dabei oft untergeht: Die Grünen waren nie eine Partei, die es sich bequem gemacht hat. Von der radikalen Außenseiterin zur Ministerpräsidenten-Partei in Baden-Württemberg, vom Pazifismus zur Unterstützung von Waffenlieferungen an die Ukraine — kaum eine andere Kraft im deutschen Parteienspektrum hat ihre Positionen so schmerzhaft und so öffentlich revidiert.
Key-Facts: Bündnis 90/Die Grünen
- Gründung: 13. Januar 1980 in Karlsruhe (Fusion mit Bündnis 90: 1993)
- Vorsitz: Franziska Brantner & Felix Banaszak
- Mitglieder: ~130.000
- Farbe: Grün
- Ausrichtung: Ökologisch, progressiv, sozialliberal
- Bundestagswahl 2025: 11,6%
- Sitze im Bundestag: 89 (Bundestagswahl 2025)
- Aktuelle Umfrage: 13,7% (Durchschnitt, Stand 09.04.2026)
Vom Turnschuh zum Staatstragenden — eine Verwandlung in Szenen
Die kulturelle Transformation der Grünen lässt sich an einzelnen Momenten festmachen, die jeweils eine ganze Ära markieren.
Die Wandlung in fünf Szenen
- 1983 — Sonnenblumen im Plenum: Die ersten grünen Abgeordneten betreten den Bundestag mit Topfpflanzen und Strickzeug. Die etablierten Fraktionen schwanken zwischen Belüstigung und Empörung.
- 1985 — Fischers Turnschuhe: Der Amtseid als hessischer Umweltminister in weißen Sneakers wird zum Symbolbild einer Generation, die den Staat von innen verändern will.
- 1999 — Der Farbbeutelangriff: Auf dem Sonderparteitag zum Kosovo-Einsatz trifft ein Farbbeutel Fischer am Ohr. Das Trommelfell reißt. Das Bild geht um die Welt — und die Grünen überschreiten ihre pazifistische Grenze endgültig.
- 2011 — Kretschmann wird Ministerpräsident: In Baden-Württemberg, dem Land von Daimler und Bosch, regiert plötzlich ein Grüner. Nicht in einem Stadtstaat, nicht als Juniorpartner — als Chef.
- 2021 — Habeck als Vizekanzler: Ein Grüner steuert die deutsche Wirtschafts- und Energiepolitik. Nicht mit Sonnenblumen, sondern mit Gaspreisbremse und LNG-Terminals.
Ein Detail, das die Wandlung illustriert: 1983 forderten die Grünen in ihrem ersten Bundesprogramm die Auflösung der NATO. Vierzig Jahre später gehört die grüne Außenministerin Annalena Baerbock zu den entschiedensten Verteidigerinnen des westlichen Bündnisses.
Die wilden Anfangsjahre (1980–1990)
Die Partei wurde am 13. Januar 1980 in der Karlsruher Stadthalle gegründet — und „gegründet“ ist fast schon ein zu ordentliches Wort für das, was dort passierte. Umweltschützer, Friedensaktivisten, Frauenrechtlerinnen, Anti-Atomkraft-Initiativen, Aussteiger, Marxisten und konservative Naturschützer trafen aufeinander. Was sie einte, war weniger ein gemeinsames Programm als eine gemeinsame Ablehnung: gegen Atomkraft, gegen Umweltzerstörung, gegen den erstarrten Politikbetrieb der alten Bonner Republik.
Bereits 1983 zogen die Grünen mit 5,6 Prozent in den Bundestag ein. Die frühen Jahre waren von einem Richtungsstreit geprägt, der die Partei beinahe zerrissen hätte. Auf der einen Seite die „Fundis“ — Fundamentalisten, die eine radikale Öko-Opposition wollten und Regierungsbeteiligungen grundsätzlich ablehnten. Auf der anderen die „Realos“ um Joschka Fischer, die pragmatische Koalitionspolitik anstrebten.
Bemerkenswert ist: Dieser Konflikt wurde nicht in Hinterzimmern ausgetragen, sondern auf offener Bühne — mit einer Leidenschaft, die in der deutschen Parteienlandschaft ihresgleichen suchte. Fischer selbst lieferte dabei den wohl denkwürdigsten Moment der frühen Parlamentsgeschichte, als er 1984 Bundestagsvizepräsident Richard Stücklen anherrschte: „Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch.“ Der Satz wurde zum Inbegriff einer Partei, die sich weigerte, nach den Spielregeln der Alteingesessenen zu spielen.
Fusion und der erste Griff nach der Macht (1990–2005)
Bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl 1990 scheiterten die West-Grünen an der 5%-Hürde. Nur das ostdeutsche Bündnis 90 zog mit einem Sonderkontingent ins Parlament. Der Schock saß tief — und er veränderte die Partei grundlegend. Die Fundis verloren an Einfluss, die Realos setzten sich durch. 1993 folgte die Fusion mit dem Bündnis 90, einer ostdeutschen Bürgerrechtsbewegung aus der friedlichen Revolution von 1989.
1998 gelang der historische Durchbruch: Gemeinsam mit der SPD unter Gerhard Schröder bildeten die Grünen die erste rot-grüne Bundesregierung. Joschka Fischer wurde Außenminister und Vizekanzler. Was dabei oft untergeht: Die sieben Regierungsjahre bis 2005 brachten eine erstaunliche gesetzgeberische Bilanz — den Atomausstieg, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die Ökosteuerreform und die eingetragene Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare.
Aber es waren auch Jahre der schmerzhaftesten Kompromisse. Die Zustimmung zum Kosovo-Einsatz 1999 und zur Beteiligung am Afghanistan-Krieg stellte die pazifistischen Wurzeln auf eine Probe, die viele Mitglieder nicht mitgehen wollten. Auf dem berühmten Sonderparteitag in Bielefeld flog der Farbbeutel. Fischer stand danach mit verletztem Trommelfell am Rednerpult und kämpfte weiter für seinen Kurs. Es war der Moment, in dem die Grünen ihre Unschuld verloren — und ihre Regierungsfähigkeit bewiesen.
Der lange Weg zurück — und nach ganz oben (2005–2021)
Nach dem Ende von Rot-Grün 2005 durchliefen die Grünen eine stille Revolution. Sie professionalisierten sich, verbreiterten ihre Themenpalette, öffneten sich für bürgerliche Wählerschichten. Bemerkenswert ist: Der eigentliche Wendepunkt kam nicht in Berlin, sondern in Stuttgart.
2011 gewann Winfried Kretschmann die Landtagswahl in Baden-Württemberg — ausgerechnet im Stammland der schwarz-gelben Koalition, im Land von Porsche und Mercedes. Ein Grüner als Ministerpräsident, nicht in Bremen oder Hamburg, sondern im konservativen Südwesten. Das war der Beweis, dass diese Partei in der Breite mehrheitsfähig sein konnte.
2021 nominierten die Grünen mit Annalena Baerbock erstmals eine Kanzlerkandidatin. In Umfragen lagen sie zeitweise vor der Union auf Platz eins. Das Endergebnis von 14,8 Prozent war das beste Bundestagswahlergebnis der Parteigeschichte — und trotzdem eine Enttäuschung, gemessen an den Erwartungen.
Drei Jahre Ampel — der Stresstest (2021–2025)
In der Ampelkoalition mit SPD und FDP übernahmen die Grünen die Schlüsselressorts: Habeck als Vizekanzler und Wirtschaftsminister, Baerbock als Außenministerin. Was folgte, hatte niemand vorhergesehen. Der russische Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 stellte die gesamte Energiepolitik auf den Kopf.
Plötzlich stand ausgerechnet der grüne Wirtschaftsminister vor der Aufgabe, Flüssiggas-Terminals zu bauen, die Laufzeit der letzten Atomkraftwerke zu verlängern und Kohlekraftwerke ans Netz zu nehmen. Für eine Partei, die aus der Anti-Atomkraft-Bewegung hervorgegangen war, waren das Entscheidungen von fast tragischer Ironie.
Das vorzeitige Ende der Ampelkoalition im November 2024 und die Neuwahlen im Februar 2025 markierten eine Zäsur. Mit 11,6 Prozent verloren die Grünen rund drei Prozentpunkte gegenüber 2021 und gingen erneut in die Opposition.
Baden-Württemberg 2026: Die Grünen als stärkste Kraft
Während die Bundespartei in der Opposition nach Orientierung sucht, lieferte die Landtagswahl in Baden-Württemberg im März 2026 das ermutigendste Signal seit Jahren. Mit 30,2 Prozent wurden die Grünen dort stärkste Kraft — und Winfried Kretschmanns Nachfolger Cem Özdemir festigte die Position der Partei als Regierungspartei im wirtschaftsstärksten Bundesland.
Bemerkenswert an diesem Ergebnis ist vor allem der Kontrast zur Bundespolitik. Auf Bundesebene liegen die Grünen in Umfragen bei rund 15 Prozent — in Baden-Württemberg erreichten sie das Doppelte. Das zeigt, wie stark die Partei vom persönlichen Vertrauen in die Landespolitiker abhängt. Kretschmann hatte über drei Legislaturperioden die grüne Marke in Baden-Württemberg mit konservativen Werten aufgeladen: Solide Haushaltspolitik, Wirtschaftsfreundlichkeit, regionale Verwurzelung. Özdemir, ehemaliger Bundeslandwirtschaftsminister unter Scholz, setzt diesen Kurs fort.
Grüne in Baden-Württemberg: Das stärkste Bundesland
- Landtagswahl März 2026: 30,2% — stärkste Kraft
- Ministerpräsident seit 2026: Cem Özdemir (Grüne)
- Regierungsbeteiligung: Seit 2011 durchgehend (drei Perioden unter Kretschmann, jetzt Özdemir)
- Besonderheit: Einziges Bundesland, in dem die Grünen seit 2011 den Ministerpräsidenten stellen
- Warum stark: Verbindung aus Ökologie und Wirtschaftskompetenz, stark in Universitätsstädten (Freiburg, Tübingen, Karlsruhe, Stuttgart)
Das Ergebnis von 30,2 Prozent in Baden-Württemberg zeigt auch, dass die „Grünen als Regierungspartei“ eine ganz andere Dynamik entfalten können als die Bundespartei. Im Bund haben Habeck und Baerbock viel politisches Kapital verbraucht. In Stuttgart hingegen haben die Grünen über 15 Jahre Regierungserfahrung aufgebaut — und profitieren davon, dass die Wähler dort gelernt haben: Diese Partei kann tatsächlich regieren, ohne das Land zu ruinieren.
Wahlergebnisse bei Bundestagswahlen
Wer die Ergebnisse der Grünen bei Bundestagswahlen nebeneinanderlegt, erkennt einen langen, von Rückschlägen unterbrochenen Aufstieg. Von der 5-Prozent-Partei der achtziger Jahre zur zweistelligen Kraft — mit einem Ausreißer nach oben 2021, als kurzzeitig sogar das Kanzleramt in Reichweite schien.
| Jahr | Ergebnis | Veränderung | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| 1990 | 5,1% | — | Nur Bündnis 90 (Ost) im Bundestag, West-Grüne scheitern |
| 1994 | 7,3% | +2,2 | Rückkehr in den Bundestag nach Fusion |
| 1998 | 6,7% | −0,6 | Erste rot-grüne Bundesregierung |
| 2002 | 8,6% | +1,9 | Bestes Ergebnis unter Fischer, Irak-Debatte |
| 2005 | 8,1% | −0,5 | Ende von Rot-Grün |
| 2009 | 10,7% | +2,6 | Erstmals zweistellig |
| 2013 | 8,4% | −2,3 | Veggie-Day-Debatte belastet |
| 2017 | 8,9% | +0,5 | Jamaika-Sondierungen scheitern |
| 2021 | 14,8% | +5,9 | Historisches Hoch, Kanzlerkandidatur Baerbock |
| 2025 | 11,6% | −3,2 | Verluste nach Ampel-Aus |
Was dabei oft untergeht: Die Delle 2013 war kein Zufall. Die sogenannte „Veggie-Day“-Debatte — ein Vorschlag, in Kantinen einen fleischfreien Tag einzuführen — wurde zum Symbol für eine Partei, die den Menschen vorschreiben wolle, was sie essen dürfen. In Wahrheit war der Veggie-Day nur ein Nebensatz im Wahlprogramm. Aber er traf einen Nerv — und kostete die Grünen 2,3 Prozentpunkte.
Aktuelles Programm
Klimaschutz und Energiewende
Das Kernthema der Grünen bleibt der Klimaschutz. Die Partei fordert eine konsequente Umsetzung des Pariser Klimaabkommens mit dem Ziel, Deutschland bis 2035 klimaneutral zu machen. Zentrale Bausteine: der massive Ausbau erneuerbarer Energien, ein beschleunigter Kohleausstieg und eine Verkehrswende hin zu öffentlichem Nahverkehr, Schiene und Elektromobilität.
Als marktwirtschaftliches Instrument setzen die Grünen auf einen CO2-Preis, wollen aber soziale Härten durch ein Klimageld abfedern. In der Industriepolitik fordern sie eine „klimaneutrale Transformation“, die ökologische Modernisierung und Wettbewerbsfähigkeit zusammendenkt.
Sozialpolitik und Gesellschaft
Neben der Ökologie haben die Grünen ihre sozialpolitische Agenda kontinuierlich ausgebaut. Eine Kindergrundsicherung, die alle bisherigen Familienleistungen bündelt, ein höheres Bürgergeld, die stärkere Besteuerung hoher Vermögen — das Sozialprogramm der Partei geht längst über reine Umweltpolitik hinaus. In der Gesundheitspolitik setzen sie auf eine Bürgerversicherung.
Gesellschaftspolitisch stehen die Grünen für eine offene, diverse Gesellschaft. Sie treten für ein modernes Einwanderungsrecht, die Gleichstellung aller Geschlechter und den Schutz von Minderheiten ein. Die Partei hat die Legalisierung von Cannabis unterstützt und sich für eine Reform des Staatsbürgerschaftsrechts eingesetzt.
Außen- und Sicherheitspolitik
Kein Politikfeld zeigt die Wandlung der Grünen deutlicher als die Außenpolitik. Unter Annalena Baerbock verfolgte die Partei eine wertegeleitete Außenpolitik, die Menschenrechte und Demokratieförderung in den Mittelpunkt stellte. Die massive Unterstützung der Ukraine — einschließlich Waffenlieferungen — wurde von der Parteibasis mehrheitlich mitgetragen. Für eine Partei, die einmal die Auflösung der NATO gefordert hatte, ist das eine bemerkenswerte Kehrtwende.
Wählerstruktur und regionale Stärken
Die Grünen sind eine Partei der Städte — genauer: der Universitätsstädte. Freiburg, Tübingen, Münster, Göttingen — überall dort, wo es Seminare, Biomarktdichte und Lastenfahrräder gibt, stehen die Grünen stark. Im ländlichen Raum und in Ostdeutschland tun sie sich hingegen deutlich schwerer.
Ihre Wählerschaft ist überdurchschnittlich jung, gebildet und weiblich. Besonders stark sind die Grünen bei Erstwählerinnen und Erstwählern sowie bei Menschen mit Hochschulabschluss. In westdeutschen Großstädten erreichen sie regelmäßig Ergebnisse über 20 Prozent, während sie in vielen ostdeutschen Ländern unter der 10-Prozent-Marke bleiben.
Regional bleibt Baden-Württemberg die Hochburg. Hier stellen die Grünen seit 2011 den Ministerpräsidenten — ein bundesweit einzigartiges Phänomen, das zeigt, wie weit der Weg vom Turnschuh zum Staatstragenden war. Auch in Hessen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und den Stadtstaaten Hamburg und Bremen waren oder sind sie an Landesregierungen beteiligt.
Aktuelle Umfragen
| Datum | Institut | Grüne |
|---|---|---|
| 08.04.2026 | INSA | 12,0% |
| 07.04.2026 | Forsa | 15,0% |
| 04.04.2026 | INSA | 12,0% |
| 01.04.2026 | Infratest dimap | 14,0% |
| 01.04.2026 | Ipsos | 14,0% |
2019: Fridays for Future treibt Gruene auf 20,5 Prozent bei Europawahl
Am 26. Mai 2019, unmittelbar nach dem europaweiten Klimastreik-Hoehepunkt von Fridays for Future, erzielten die Gruenen in Deutschland 20,5 Prozent bei der Europawahl – ihr bestes Ergebnis bei einer Bundeswahl. In allen Altersgruppen unter 35 lagen sie auf Platz 1. Es war die direkteste Verbindung zwischen einer sozialen Bewegung und einem Wahlergebnis in der deutschen Geschichte seit 1983.
Häufige Fragen
Wofür stehen die Grünen?
Die Grünen stehen für ökologische Nachhaltigkeit, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Bürgerrechte und eine weltoffene Gesellschaft. Klimapolitik und Energiewende sind die zentralen Themen der Partei. Darüber hinaus engagieren sie sich für Gleichstellung, Verbraucherschutz und eine regelbasierte Außenpolitik.
Wann wurden die Grünen gegründet?
Die Grünen wurden am 13. Januar 1980 in Karlsruhe gegründet. Aus verschiedenen Umwelt-, Friedens- und Bürgerrechtsbewegungen entstand eine neue Partei, die 1983 erstmals in den Bundestag einzog. 1993 fusionierten die West-Grünen mit dem ostdeutschen Bündnis 90 zum heutigen Bündnis 90/Die Grünen.
Wie viele Mitglieder haben die Grünen?
Bündnis 90/Die Grünen haben rund 130.000 Mitglieder und sind damit die viertgrößte Partei Deutschlands nach CDU, SPD und CSU. Seit 2018 verzeichnete die Partei ein deutliches Mitgliederwachstum, insbesondere bei jungen Menschen unter 30.
Wie haben die Grünen bei der Bundestagswahl 2025 abgeschnitten?
Bei der Bundestagswahl 2025 erreichten die Grünen 11,6 Prozent der Zweitstimmen. Gegenüber 2021 (14,8 Prozent) verloren sie damit rund 3 Prozentpunkte. Die Verluste werden auf die schwierige Regierungsbilanz der Ampelkoalition und innerparteiliche Debatten zurückgeführt.
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