Wahlrechtsreform erklärt
Was du in diesem Video lernst
- Die Reform 2023 hat den Bundestag auf 630 Sitze begrenzt — Schluss mit dem aufgeblähten 736-Sitze-Parlament
- Abgeschafft: Überhang- und Ausgleichsmandate, die den Bundestag immer größer machten
- Umstritten: Die Grundmandatsklausel wurde zunächst abgeschafft, vom BVerfG 2024 teilweise wiederhergestellt
- Konsequenz: Der 21. Bundestag hat exakt 630 Sitze — zum ersten Mal wieder kleiner als der Vorgänger
- Manche Direktkandidaten gewannen ihren Wahlkreis, zogen aber trotzdem nicht in den Bundestag ein
Der 20. Deutsche Bundestag hatte 736 Sitze — der größte je gewählte Bundestag. Grund: Das alte Wahlrecht produzierte massenhaft Überhang- und Ausgleichsmandate. Die Reform von 2023 schürzte den gordischen Knoten: Fortan gibt es maximal 630 Sitze, Direktmandate werden notfalls gestrichen. Das führte nach der Wahl 2025 zu einer historischen Premiere: Einige Direktkandidaten, die in ihrem Wahlkreis die Mehrheit gewannen, kamen trotzdem nicht in den Bundestag.
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Ausführlicher Ratgeber mit allen Details, Tabellen und FAQ: Ratgeber: Wahlrechtsreform 2023
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Wahlrechtsreform 2023
Alle Änderungen im Detail: 630 Sitze, Direktmandate, BVerfG.
Überhangmandate erklärt
Was sie sind, warum sie das Parlament aufblähen und wie sie abgeschafft wurden.
Ausgleichsmandate
Das Kompensationsprinzip im deutschen Wahlsystem.
Aktuelle Sitzverteilung
Wie die 630 Sitze auf die Parteien verteilt sind.
Bundestagswahl 2029
Nächste Bundestagswahl: Termin, Kandidaten und Koalitionsszenarien.

