JD Vance und die Frage nach 2028: Vom Nischenkandidaten zum klaren Favoriten
Ende September 2026 wurde öffentlich, dass Vizepräsident JD Vance selbst Journalisten verraten hatte, ein Iran-Friedensabkommen sei "zu 80-85 % fertig" — der Auslöser für einen Medienbann des Weißen Hauses gegen Politico, MSNOW und CNN. Aktueller Anlass für den Blick auf einen Mann, der vom Nischenkandidaten zum klaren 2028-Favoriten wurde.
Vom Rust-Belt zum Silicon-Valley-Investor
Vance wuchs in Ohio in ärmlichen, instabilen Verhältnissen auf — Thema seiner eigenen Memoiren. Über Militärdienst und Yale fand er den Weg ins Silicon Valley, wo PayPal-Mitgründer Peter Thiel zu seinem wichtigsten Förderer wurde und seine Investment- wie spätere Politkarriere finanzierte.
Vom Senat ins Weiße Haus
2022 gewann Vance mit Thiels Unterstützung einen US-Senatssitz für Ohio. Nur zwei Jahre später machte Trump ihn zum Vizepräsidentschaftskandidaten — seit Januar 2025 im Amt, zunehmend als eigenständiger politischer Akteur wahrgenommen.
Eine FT/Focaldata-Umfrage (Ende Aug./Anf. Sept. 2026) sieht Vance bei 43 % in der republikanischen Vorwahl — 20 Punkte vor Außenminister Marco Rubio (21 %). Am 14. September 2026 erhielt er seine erste offizielle Unterstützungserklärung für 2028.
Häufige Fragen
Er war Quelle eines Iran-Leaks, der zum Medienbann führte.
Sein wichtigster politischer und finanzieller Förderer.
43 % in Umfragen, 20 Punkte vor Rubio.


