Die 5%-Hürde

Was du in diesem Video lernst

  • Eine Partei braucht mindestens 5% der Zweitstimmen, um in den Bundestag einzuziehen
  • Historischer Hintergrund: Lehre aus der Weimarer Republik, wo 15+ Parteien stabile Regierungen verhinderten
  • Ausnahme Grundmandatsklausel: 3 gewonnene Direktmandate erlauben Einzug trotz unter 5% (seit BVerfG 2024 wieder gültig)
  • 2025 scheiterte FDP (4,3%); Die Linke (8,8%) zog mit 64 Sitzen als Fraktion ein
  • Stimmen für Parteien unter 5% gehen nicht verloren — sie werden aber nicht in Sitze umgerechnet

Die 5%-Hürde ist eine der umstrittensten Regeln im deutschen Wahlsystem. Sie verhindert Zersplitterung — aber auch die Vertretung kleinerer Minderheiten. Bei der Bundestagswahl 2025 haben rund 7% der abgegebenen Stimmen keine Parlamentsmandate erzeugt, weil die Parteien die Hürde verfehlten. Das ist fast jede 14. abgegebene Stimme — ein demokratisches Spannungsfeld, das dieses Video beleuchtet.

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Ausführlicher Ratgeber mit allen Details, Tabellen und FAQ: Ratgeber: Die 5%-Hürde

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