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Berlin Skyline mit Fernsehturm — Hauptstadt und Bundesland im Vergleich

Wahlbeteiligung nach Bundesland — Wer wählt wo?

Key-Facts: Wahlbeteiligung regional

  • Höchste Beteiligung (BTW 2025): Bayern (86,2%) und Baden-Württemberg (85,5%)
  • Niedrigste Beteiligung (BTW 2025): Sachsen-Anhalt (73,1%) und Bremen (74,2%)
  • Ost-West-Differenz: Ca. 7–10 Prozentpunkte im Durchschnitt
  • Trend 2025: Steigende Beteiligung in allen Bundesländern
  • Briefwahlanteil 2025: Ca. 47% bundesweit

Deutschland ist ein föderaler Staat — und die regionalen Unterschiede in der Wahlbeteiligung spiegeln die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Verschiedenheiten der 16 Bundesländer wider. Zwischen dem Bundesland mit der höchsten und dem mit der niedrigsten Beteiligung liegen bei Bundestagswahlen regelmäßig mehr als zehn Prozentpunkte.

Hamburg 76%, Sachsen-Anhalt 61% — föderale Demokratie in Zahlen. Zwischen den Bundesländern mit der höchsten und der niedrigsten Wahlbeteiligung liegen Welten — nicht nur geografisch, sondern auch in Bezug auf Wohlstand, Bildungsniveau und politische Kultur. Dass ein Hamburger mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit zur Urne geht als ein Einwohner Sachsen-Anhalts, hat Gründe, die weit über die aktuelle Tagespolitik hinausreichen.

Diese Unterschiede sind nicht zufällig. Sie folgen historischen, sozioökonomischen und strukturellen Mustern, die sich seit der Wiedervereinigung 1990 verfestigt haben — auch wenn sich die Lücke langsam verkleinert.

Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2025 nach Bundesland

BundeslandBTW 2025BTW 2021VeränderungRegion
Bayern86,2%79,8%+6,4West
Baden-Württemberg85,5%78,5%+7,0West
Hessen84,8%77,5%+7,3West
Rheinland-Pfalz84,3%77,8%+6,5West
Schleswig-Holstein84,0%77,2%+6,8West
Nordrhein-Westfalen83,5%76,4%+7,1West
Niedersachsen83,2%76,0%+7,2West
Saarland82,1%76,3%+5,8West
Hamburg81,8%77,0%+4,8West
Berlin80,5%75,2%+5,3Ost/West
Thüringen78,0%72,1%+5,9Ost
Brandenburg77,3%72,8%+4,5Ost
Sachsen76,8%73,5%+3,3Ost
Mecklenburg-Vorpommern75,5%70,9%+4,6Ost
Bremen74,2%70,1%+4,1West
Sachsen-Anhalt73,1%68,2%+4,9Ost

Die Tabelle zeigt: Die Bundestagswahl 2025 brachte in allen 16 Bundesländern eine spürbare Steigerung gegenüber 2021. Der Grund war die außergewöhnlich hohe Mobilisierung nach dem Bruch der Ampel-Koalition und vorgezogenen Neuwahlen.

Die Ost-West-Kluft

Der deutlichste regionale Unterschied in der Wahlbeteiligung verläuft entlang der früheren deutsch-deutschen Grenze. Bei jeder Bundestagswahl seit 1990 lag die Beteiligung in den ostdeutschen Flächenländern unter der in den westdeutschen. Die Gründe sind vielschichtig:

Stimmzettel und Wahlurne — Abstimmung bei der Bundestagswahl in Deutschland
Die Stimmabgabe — Herzstück der deutschen Demokratie.

Kürzere demokratische Tradition: Die ostdeutschen Bundesländer blicken auf 35 Jahre demokratische Wahlen zurück, die westdeutschen auf über 75. Die Erfahrung der DDR-Scheinwahlen, bei denen die Ergebnisse vorab feststanden, wirkt in Teilen der älteren Generation nach.

Schwächere Parteienbindung: Während in Westdeutschland Parteienmitgliedschaften über Generationen weitergegeben wurden, mussten sich ostdeutsche Bürger nach 1990 völlig neu orientieren. Die Parteibindung ist bis heute lockerer — was sich in höheren Anteilen von Wechselwählern und Nichtwählern niederschlägt.

Einkaufsstraße in Berlin mit Passanten — verschiedene Lebenswelten in einer Stadt
Berlin vereint Ost und West — die Wahlbeteiligung liegt zwischen beiden Regionen.

Sozioökonomische Faktoren: Höhere Arbeitslosigkeit, niedrigere Löhne und stärkere Abwanderung junger, gut ausgebildeter Menschen schwächen die politische Partizipation. Studien zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen Einkommen, Bildung und Wahlbeteiligung.

Politikverdrossenheit: Das Gefühl, von der Berliner Politik nicht gehört zu werden, ist in ostdeutschen Bundesländern stärker ausgeprägt. Umfragen des Infratest dimap zeigen, dass das Vertrauen in politische Institutionen im Osten niedriger liegt als im Westen.

Stadtstaaten: Eine Sonderrolle

Die drei Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen nehmen eine besondere Position ein. Hamburg liegt als Stadtstaat auf dem Niveau der westdeutschen Flächenländer. Berlin bildet als geteilte Stadt einen Sonderfall: Der frühere Westteil wählt mit höherer Beteiligung als der Ostteil.

Bremen fällt als einziger westdeutscher Stadtstaat deutlich ab. Die Hansestadt hat mit einem hohen Anteil einkommensschwacher Haushalte und einer überdurchschnittlichen Arbeitslosigkeit ähnliche strukturelle Probleme wie die ostdeutschen Länder. Bremen zeigt: Die Wahlbeteiligung hängt nicht allein an der Himmelsrichtung, sondern an sozioökonomischen Realitäten.

Historische Entwicklung seit 1990

WahlDurchschnitt WestDurchschnitt OstDifferenz
199078,6%74,5%4,1 Pkt.
199480,5%72,9%7,6 Pkt.
199883,2%80,0%3,2 Pkt.
200281,1%73,3%7,8 Pkt.
200579,5%74,3%5,2 Pkt.
200972,8%64,8%8,0 Pkt.
201373,4%65,6%7,8 Pkt.
201777,8%73,2%4,6 Pkt.
202177,2%72,0%5,2 Pkt.
202583,8%76,1%7,7 Pkt.

Die Ost-West-Lücke schwankt zwischen drei und acht Prozentpunkten. Sie war bei der emotional aufgeladenen Wahl 1998 (Kohl vs. Schröder) am kleinsten und beim Tiefpunkt der Beteiligung 2009 am größten. Ein klarer Konvergenz-Trend ist nicht erkennbar — die Lücke bleibt stabil.

Innerstädtische Unterschiede: Die unsichtbare Kluft

Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind erheblich — doch die Unterschiede innerhalb einzelner Städte sind oft noch größer. In fast jeder deutschen Großstadt zeigt sich ein klares Muster: Wohlhabende Viertel wählen deutlich häufiger als sozial benachteiligte.

StadtBeteiligung wohlhabendes ViertelBeteiligung benachteiligtes ViertelDifferenz
KölnLindenthal: 87%Chorweiler: 51%36 Pkt.
HamburgBlankenese: 89%Billstedt: 55%34 Pkt.
BerlinZehlendorf: 84%Marzahn-Süd: 58%26 Pkt.
DuisburgSüd: 78%Marxloh: 42%36 Pkt.

Die Zahlen zeigen: Die Postleitzahl sagt die Wahlbeteiligung besser vorher als das Bundesland. Der Politikwissenschaftler Armin Schäfer (Universität Münster) hat dieses Phänomen in seiner Studie „Gespaltene Demokratie“ für Dutzende deutscher Städte belegt. In Duisburg-Marxloh liegt die Beteiligung bei Bundestagswahlen teilweise unter dem Niveau mancher Kommunalwahlen in Bayern.

Wahlkreis-Ebene: Wo einzelne Stimmen Wahlen entscheiden

Auf Wahlkreis-Ebene zeigt sich ein weiterer Effekt: Kompetitivität mobilisiert. In Wahlkreisen, in denen zwei oder mehr Kandidaten ein enges Rennen um das Direktmandat liefern, steigt die Beteiligung messbar an. Bei der Bundestagswahl 2025 lagen in 47 der 299 Wahlkreise die beiden führenden Kandidaten weniger als 5 Prozentpunkte auseinander — in diesen Wahlkreisen lag die Beteiligung im Schnitt 2,3 Punkte über dem Bundesdurchschnitt.

Umgekehrt sinkt die Motivation in „sicheren“ Wahlkreisen. In Teilen Bayerns, wo die CSU seit Jahrzehnten mit über 50% der Erststimmen gewinnt, liegt die Beteiligung paradoxerweise niedriger als der bayerische Durchschnitt. Das Gleiche gilt für AfD-Hochburgen in Sachsen: Die Oppositionspartei gewinnt dort zwar das Direktmandat, aber die Gesamtbeteiligung bleibt unterdurchschnittlich.

Einflussfaktoren auf die regionale Wahlbeteiligung

Die Forschung identifiziert mehrere Faktoren, die regionale Unterschiede erklären:

Wirtschaftskraft: Bundesländer mit höherem BIP pro Kopf (Bayern, Baden-Württemberg, Hessen) haben tendenziell eine höhere Beteiligung. Wirtschaftlicher Wohlstand korreliert mit stärkerer gesellschaftlicher Integration und politischer Teilhabe. Der Zusammenhang ist nicht linear: Ab einem gewissen Wohlstandsniveau flacht der Effekt ab. Entscheidender ist die Ungleichheit innerhalb eines Gebiets — hohe Ungleichheit senkt die Beteiligung auch in wohlhabenden Regionen.

Bildungsniveau: Länder mit einem höheren Anteil an Hochschulabsolventen verzeichnen höhere Wahlbeteiligungen. Bildung fördert das Verständnis politischer Zusammenhänge und die Überzeugung, dass die eigene Stimme zählt. Laut Destatis haben Bundesländer wie Baden-Württemberg und Bayern zugleich die höchsten Akademikerquoten und die höchste Wahlbeteiligung.

Vereins- und Verbandsdichte: Süddeutsche Länder mit einem dichten Netz aus Vereinen, Kirchen und Bürgerinitiativen haben höhere Beteiligungsraten. Soziale Einbindung fördert politische Partizipation. Der amerikanische Politikwissenschaftler Robert Putnam hat diesen Zusammenhang als „Sozialkapital“ beschrieben — und er gilt auch für Deutschland.

Kompetitivität: In Bundesländern und Wahlkreisen, in denen der Ausgang knapp ist, steigt die Beteiligung. Wo eine Partei überwältigend dominiert, sinkt der wahrgenommene Nutzen der eigenen Stimme.

Abwanderung und demografischer Wandel: Strukturschwache Regionen verlieren überproportional junge, gut ausgebildete Menschen. Zurück bleiben ältere, weniger mobile Bürger. Dieser Effekt trifft die ostdeutschen Flächenländer besonders hart: Zwischen 1990 und 2025 verloren Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern jeweils über 15% ihrer Bevölkerung. Die Abwanderung verstärkt das Gefühl des „Abgehängt-Seins“ — und damit die Wahlmüdigkeit.

Briefwahl und regionale Beteiligung

Die steigende Verbreitung der Briefwahl hat die regionale Beteiligungslandschaft verändert — aber nicht eingeebnet. Bei der Bundestagswahl 2025 lag der Briefwahlanteil bundesweit bei rund 47%, mit erheblichen regionalen Unterschieden:

RegionBriefwahlanteil (BTW 2025, ca.)Beteiligungswirkung
Bayern, Baden-Württemberg52–55%Erhöht bereits hohe Beteiligung weiter
NRW, Niedersachsen, Hessen45–50%Stabilisierend
Ostdeutsche Flächenländer35–42%Wachsend, aber strukturelles Defizit bleibt
Stadtstaaten48–53%Hoch, besonders in Hamburg

Die Briefwahl profitiert überproportional Regionen, in denen sie bereits etabliert ist. In ostdeutschen Ländern ist die Skepsis gegenüber der Briefwahl noch höher — was teilweise mit dem historischen Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen zusammenhängt.

Die demografische Dimension: Wie Bevölkerungswandel die regionale Beteiligung verändert

Ein langfristiger Faktor, der die regionale Wahlbeteiligung zunehmend beeinflusst, ist der demografische Wandel. Die ostdeutschen Flächenländer haben seit 1990 einen überproportionalen Bevölkerungsrückgang erlebt: Sachsen-Anhalt verlor rund 25 % seiner Einwohner, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern jeweils über 20 %. Gleichzeitig altert die verbleibende Bevölkerung schneller als im Westen. Das Durchschnittsalter in Sachsen-Anhalt liegt bei über 48 Jahren (Bundesdurchschnitt: 44,6). Diese Alterung hat paradoxe Effekte auf die Wahlbeteiligung: Einerseits wählen ältere Menschen grundsätzlich häufiger, andererseits sinkt die Beteiligung bei Hochbetagten aufgrund von Mobilitätseinschränkungen. In dünn besiedelten Regionen werden zudem Wahllokale zusammengelegt, was die Wege verlängert und die Beteiligung weiter drücken kann.

2021: 16 Prozentpunkte Unterschied zwischen Hamburg und Sachsen-Anhalt — die größte Bundesland-Lücke der Geschichte

Bei der Bundestagswahl 2021 verzeichnete Hamburg mit 76,7% die höchste Beteiligung aller Bundesländer — Sachsen-Anhalt erreichte nur 60,3%. Ein Abstand von 16,4 Prozentpunkten zwischen zwei deutschen Bundesländern bei derselben Wahl war bis dahin nie gemessen worden. Vor der Wiedervereinigung lagen alle westdeutschen Länder eng beieinander (maximal 5-6 Punkte Abstand). Die extreme Spreizung ist eine direkte Folge der strukturellen Unterschiede seit 1990: Sachsen-Anhalt hat seit der Wende ein Viertel seiner Bevölkerung verloren, leidet unter hoher Langzeitarbeitslosigkeit und politischer Entfremdung. In einzelnen Wahlkreisen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern lag die Beteiligung 2021 unter 55% — ein Niveau, das in Westdeutschland selbst in sozialen Brennpunkten selten vorkommt.

Strukturelle Ursachen: Warum Sachsen-Anhalt weniger wählt als Bayern

Die Wahlbeteiligungsunterschiede zwischen Bundesländern sind kein Zufall, sondern folgen klar messbaren Mustern. Bundesländer mit hoher Langzeitarbeitslosigkeit, geringem Einkommensniveau und starkem Bevölkerungsabgang – vor allem Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg – verzeichnen strukturell niedrigere Beteiligung. Bayern und Baden-Württemberg dagegen haben höheres Medianeinkommen, stabilere Beschäftigungsmärkte und ein dichtes Vereins- und Gemeinschaftsleben, das politische Teilhabe begünstigt. Bei der Bundestagswahl 2021 lag der Abstand zwischen Hamburg (76,7 %) und Sachsen-Anhalt (60,3 %) bei über 16 Prozentpunkten – die größte Beteiligungsschere zwischen zwei Bundesländern in der Geschichte der Bundesrepublik. Alle Zahlen im Vergleich: Wahlbeteiligung in Deutschland.

Häufige Fragen

Welches Bundesland hat die höchste Wahlbeteiligung?

Bayern und Baden-Württemberg liegen bei Bundestagswahlen regelmäßig an der Spitze mit Beteiligungsraten über 80 Prozent. Bei der Bundestagswahl 2025 führte Bayern mit 86,2%.

Warum ist die Wahlbeteiligung in Ostdeutschland niedriger?

Gründe sind geringere Parteienbindung, stärkere Politikverdrossenheit, sozioökonomische Faktoren und eine kürzere demokratische Tradition seit der Wiedervereinigung 1990.

Wie groß ist der Unterschied zwischen den Bundesländern?

Bei der Bundestagswahl 2025 lagen rund 13 Prozentpunkte zwischen Bayern (86,2%) und Sachsen-Anhalt (73,1%). Die Ost-West-Differenz beträgt im Durchschnitt etwa 7 bis 8 Punkte.

Hat die Briefwahl die regionalen Unterschiede verändert?

Die Briefwahl hat in allen Bundesländern die Beteiligung leicht erhöht, konnte die strukturellen Unterschiede zwischen Ost und West aber nicht ausgleichen. Der Briefwahlanteil liegt bundesweit bei über 47%.

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