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SPD-Wahlveranstaltung in Berlin — Politikerin hält Rede vor Publikum

SPD — Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Am 7. Dezember 1970 kniete ein deutscher Bundeskanzler vor dem Denkmal für die Toten des Warschauer Ghettos nieder. Willy Brandt hatte die Geste nicht geplant, sie geschah spontan — und wurde zum mächtigsten Bild, das die deutsche Nachkriegspolitik je hervorgebracht hat. In diesem Moment verdichtete sich alles, wofür die SPD in ihren besten Momenten steht: Haltung zeigen, wenn es zählt. Auch wenn es unbequem ist. Auch wenn es nicht im Drehbuch steht.

Über 160 Jahre Geschichte, Bismarck überlebt, Hitler überlebt, die eigene Agenda-2010-Krise überlebt — keine Partei in Deutschland hat so viele Tode gestorben und ist so oft wieder auferstanden wie die SPD. Das ist keine Sentimentalität. Das ist ein politisches Phänomen, das Erklärung verdient.

SPD im Überblick

  • Gründung: 1863 (als ADAV, seit 1890 als SPD)
  • Vorsitz: Lars Klingbeil und Saskia Esken (Doppelspitze, seit 2019/2021)
  • Mitglieder: ca. 380.000
  • Farbe: Rot
  • Ausrichtung: Sozialdemokratisch, Mitte-links
  • Bundestagswahl 2025: 20,5% — 158 Sitze
  • Regierung: Juniorpartnerin in der Großen Koalition (CDU/CSU + SPD) seit 2025
  • Kanzler gestellt: Brandt, Schmidt, Schröder, Scholz
  • Aktuelle Umfrage: 13,3% (Durchschnitt, Stand 13.04.2026)

Aktuelle Lage — SPD in den Umfragen

Nach der Bundestagswahl 2025 ist die SPD als Juniorpartnerin in die Große Koalition mit CDU/CSU unter Kanzler Friedrich Merz eingetreten. Die Partei stellt mehrere Bundesminister und befindet sich gleichzeitig in einer Phase programmatischer Neuaufstellung — ein Wort, das in der SPD-Geschichte ungefähr so häufig vorkommt wie „Solidarität“. Aktuell liegt die SPD bei 13,3 Prozent im Durchschnitt der Institute — deutlich unter dem Wahlergebnis von 20,5%. Die detaillierten Umfragewerte sind auf der Übersicht zur Sonntagsfrage abrufbar.

Alle Bundestagswahlergebnisse der SPD seit 1990

Bevor wir in die Geschichte eintauchen, lohnt ein Blick auf die nüchternen Zahlen. Die Ergebnisse der SPD seit der Wiedervereinigung lesen sich wie ein Fieberthermometer — mit einem dramatischen Hoch 1998 und mehreren Tiefpunkten, die jeweils eigene Geschichten erzählen. Aktuelle Vergleichswerte liefern Institute wie Forsa oder Infratest dimap.

WahlZweitstimmenVeränderungKanzlerkandidatErgebnis
1990 33,5% Oskar Lafontaine Opposition
1994 36,4% +2,9 Rudolf Scharping Opposition
1998 40,9% +4,5 Gerhard Schröder Regierung (mit Grünen)
2002 38,5% −2,4 Gerhard Schröder Regierung (mit Grünen)
2005 34,2% −4,3 Gerhard Schröder Große Koalition (Juniorpartner)
2009 23,0% −11,2 Frank-Walter Steinmeier Opposition
2013 25,7% +2,7 Peer Steinbrück Große Koalition (Juniorpartner)
2017 20,5% −5,2 Martin Schulz Große Koalition (Juniorpartner)
2021 25,7% +5,2 Olaf Scholz Regierung (Ampel)
2025 20,5% −5,2 Olaf Scholz Große Koalition (Juniorpartner)

Was die Tabelle besonders deutlich macht: Der Einbruch 2009 um über elf Prozentpunkte bleibt der dramatischste Absturz einer Volkspartei in der Geschichte der Bundesrepublik. Die SPD zahlte den Preis für die Agenda 2010 und die Rolle als ewiger Juniorpartner in der Großen Koalition. Die kurze Erholung 2021 unter Scholz — ein Wahlkampfwunder, das niemand für möglich gehalten hatte — relativierte sich 2025 brutal: 20,5 Prozent, zurück auf dem Niveau von 2017.

Die 150-Jahr-Frage — Warum die SPD nicht stirbt

Das Phänomen SPD

Totgesagte leben länger — aber kaum eine Partei hat diesen Satz so oft unter Beweis gestellt wie die SPD. Nach dem Sozialistengesetz hieß es: erledigt. Nach 1933: zerstört. Nach dem Godesberger Programm: verbürgerlicht. Nach der Agenda 2010: verraten. Nach 2017: am Ende. Und dann kam 2021, und Olaf Scholz zog ins Kanzleramt.

Das Geheimnis liegt vermutlich in der Verankerung. Die SPD ist nicht nur eine Partei — sie ist ein Netzwerk aus Ortsvereinen, Gewerkschaftskontakten, Arbeiterwohlfahrt, Falken-Jugendgruppen und kommunalen Verbänden. Diese Infrastruktur ist geschrumpft, aber sie existiert. Und sie sorgt dafür, dass die SPD selbst in ihren schwächsten Momenten nie ganz verschwindet. Ob das für die Zukunft reicht, ist die Frage, die über dieser Partei schwebt wie ein ständiger Begleiter.

Von Leipzig in den Reichstag — Die Gründerjahre

23. Mai 1863, Leipzig. Ferdinand Lassalle gründet den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV) — mit gerade einmal elf Delegierten. Es ist der Beginn einer Bewegung, die das politische Gesicht Deutschlands für immer verändern wird. Sechs Jahre später entsteht parallel die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) unter August Bebel und Wilhelm Liebknecht. Zwei Organisationen, ein Ziel: politische Rechte für die Arbeiterklasse. 1875 vereinigen sie sich in Gotha. 1890 gibt sich die Partei den Namen, den sie bis heute trägt: SPD.

Was viele nicht wissen: Bismarck versuchte zwölf Jahre lang, die Sozialdemokratie zu vernichten. Die Sozialistengesetze von 1878 verboten Vereine, Versammlungen und Publikationen der Partei. Das Ergebnis war das Gegenteil der Absicht: Die SPD wuchs im Untergrund, organisierte sich über Tarnvereine und wurde bei der Reichstagswahl 1890 — dem Jahr, in dem die Gesetze ausliefen — zur stärksten Partei nach Stimmen. 1912 erreichte sie 34,8 Prozent und wurde stärkste Fraktion im Reichstag. Ein Triumph, der alles veränderte.

Weimar, Widerstand und Wiederaufbau

Die Novemberrevolution 1918 brachte die SPD an die Macht. Friedrich Ebert wurde der erste demokratisch gewählte Reichspräsident, und die Sozialdemokratie prägte die Weimarer Verfassung und Sozialpolitik: Achtstundentag, Frauenwahlrecht, Betriebsrätegesetz — alles trägt sozialdemokratische Handschrift.

Dann kam der dunkelste Moment — und zugleich der stolzeste. Am 23. März 1933, als der Reichstag über Hitlers Ermächtigungsgesetz abstimmte, war die SPD die einzige Partei, die geschlossen mit Nein stimmte. Otto Wels' Rede gegen das Gesetz — „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht“ — gehört zu den wenigen Lichtmomenten des deutschen Parlamentarismus in jener Zeit. Tausende Sozialdemokraten wurden in den folgenden Jahren verfolgt, inhaftiert, ermordet. Die Partei überlebte im Exil.

Wahlveranstaltung in Berlin — Politikerin hält Rede vor Publikum
Politische Veranstaltung in Berlin — die direkte Ansprache gehört zur DNA der Sozialdemokratie.

Brandt, Schmidt und die goldenen Jahre

20 Jahre Opposition in der Bundesrepublik. Dann, 1969, wurde Willy Brandt Kanzler, und die SPD betrat die Bühne mit einer Wucht, die das Land veränderte. Die „Neue Ostpolitik“ — Ausgleich mit dem Ostblock, Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze, Grundlagenvertrag mit der DDR — war nicht weniger als eine Revolution der deutschen Außenpolitik. 1971 erhielt Brandt den Friedensnobelpreis. Innenpolitisch setzte er auf „Mehr Demokratie wagen“: Bildungsreform, Ausweitung der Mitbestimmung, gesellschaftliche Liberalisierung.

Bemerkenswert ist, wie abrupt das Ende kam. 1974 trat Brandt zurück — wegen eines DDR-Spions in seinem engsten Umfeld, der Guillaume-Affäre. Es war ein persönliches Drama, das den Mythos Brandt paradoxerweise noch verstärkte.

Helmut Schmidt war das Gegenprogramm: nüchtern, pragmatisch, kantig. Er profilierte sich als Krisenmanager im RAF-Terror und in der Ölkrise. Sein „Basta“ — bevor Schröder das Wort populär machte — war der NATO-Doppelbeschluss: Nachrüstung gegen den erheblichen Widerstand der eigenen Partei. Dieser Konflikt trieb die Friedensbewegung auf die Straße, beförderte die Gründung der Grünen und kostete Schmidt am Ende die Kanzlerschaft. 1982 stürzte ihn die FDP durch den Koalitionswechsel zu Helmut Kohl.

Die Agenda-Jahre — Reform und Zerreißprobe

16 Jahre Opposition, dann der Befreiungsschlag: Gerhard Schröder gewann 1998 mit 40,9 Prozent — dem besten SPD-Ergebnis seit der Wiedervereinigung. Er war Medienkanzler, hemdsärmelig, unkonventionell. Die rot-grüne Koalition startete mit Ökosteuer, Atomausstieg und Reform des Staatsbürgerschaftsrechts.

Dann kam die Agenda 2010. Was dabei oft untergeht: Schröder wusste, dass die Reformen ihn politisch zerstören würden. Die Hartz-Gesetze, die Lockerung des Kündigungsschutzes, die Kürzung der Arbeitslosenhilfe — all das war ökonomisch wohl notwendig, aber politisch verheerend. Die SPD verlor hunderttausende Mitglieder. Die WASG spaltete sich ab, fusionierte später mit der PDS zur Linken und nahm der SPD eine ganze Wählergeneration. Der Preis für den Arbeitsmarktumbau war die tiefste Identitätskrise der Parteigeschichte.

Schröders „Basta-Politik“ — das Wort wurde zum Synonym für seinen Stil — endete 2005 mit einer selbst ausgelösten Neuwahl, die er verlor. Ein Blick auf die Zahlen zeigt Erstaunliches: Trotz Agenda-Schock holte die SPD noch 34,2 Prozent. Der eigentliche Absturz kam erst später, in den Großen Koalitionen unter Merkel.

Scholz, die Ampel und das Ende einer Ära

2021 geschah etwas, das kein Demoskop vorhergesagt hatte. Olaf Scholz, der nüchterne Hanseat, führte die SPD aus dem 15-Prozent-Keller zurück ins Kanzleramt. 25,7 Prozent — nicht viel nach historischen Maßstäben, aber genug für die Ampelkoalition mit Grünen und FDP.

Was folgte, war die schwierigste Regierungszeit seit den 1970ern. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine 2022 erzwang die „Zeitenwende“: 100-Milliarden-Sondervermögen für die Bundeswehr, Energiewende unter Krisenbedingungen, grundlegende Neuausrichtung der Außenpolitik. Für eine Partei, deren Friedenspolitik-DNA bis zu Brandt zurückreicht, war das ein schmerzhafter Bruch.

Die Ampel zerbrach Ende 2024 am Dauerstreit um Haushaltspolitik und Schuldenbremse. Bei der vorgezogenen Bundestagswahl 2025 landete die SPD bei 20,5 Prozent — exakt das gleiche Ergebnis wie 2017 unter Martin Schulz. Als hätte die Scholz-Ära gar nicht stattgefunden. Trotzdem: Die Union war auf einen Juniorpartner angewiesen, und die SPD trat erneut in eine Große Koalition ein — diesmal unter CDU-Kanzler Friedrich Merz. Die fünfte GroKo, zum vierten Mal als Juniorpartner.

Programm und Positionen — Was die SPD in der GroKo 2026 will

Als Juniorpartner in der Großen Koalition setzt die SPD eigene Akzente — gleichzeitig muss sie sich im Schatten des Kanzlers profilieren. Die zentralen Positionen, die sie in den Koalitionsvertrag und die laufende Regierungsarbeit eingebracht hat:

  • Arbeit und Soziales: Erhöhung des Mindestlohns, Stärkung der Tarifbindung, Verteidigung des Bürgergeldes als soziale Absicherung. Gute Arbeit bleibt der Kern sozialdemokratischer Identität — die Frage ist nur, ob die Partei die Deutungshoheit darüber zurückgewinnen kann.
  • Wohnen: Mietpreisbremse, massiver sozialer Wohnungsbau, Bekämpfung der Wohnungsnot in Ballungsräumen. Ein Thema, bei dem die SPD Glaubwürdigkeit hat — und zugleich erklären muss, warum in der Ampel-Zeit zu wenig passierte.
  • Bildung: Gebührenfreie Bildung von der Kita bis zum Studium, Ganztagesbetreuung, Digitalisierung der Schulen. Bildungsgerechtigkeit als Aufstiegsversprechen — das Thema, mit dem die SPD traditionell punktet.
  • Klima und Energie: Ausbau erneuerbarer Energien, klimaneutrale Industrie bis 2045, sozial gerechter CO2-Preis. Die SPD versucht, Klimaschutz und industrielle Wertschöpfung zu verbinden — ein Spagat, der in Facharbeiter-Hochburgen wie dem Ruhrgebiet existenzielle Bedeutung hat.
  • Gesundheit: Stärkung der gesetzlichen Krankenversicherung, Bürgerversicherung als Fernziel, bessere Bezahlung in der Pflege. Das solidarischere Gesundheitssystem bleibt eine Kernforderung, die in der Ampel nicht durchsetzbar war.
  • Europa und Außenpolitik: Stärkung der EU, gemeinsame Sicherheitspolitik, multilaterale Zusammenarbeit. Die SPD steht für einen dialogorientierten Ansatz — nach der Zeitenwende-Debatte allerdings mit verschobenen Akzenten.

Wo die SPD verwurzelt ist — und wo der Boden bröckelt

Die SPD war historisch die Partei des protestantischen Nordens, der Industrieregionen, der Arbeiterschaft. Dieses Bild stimmt noch teilweise — aber die Risse sind unübersehbar.

  • Niedersachsen: Eine wichtige Bastion. Julia Willie Hamburg (SPD) regiert seit November 2022 als Ministerpräsidentin — erste Frau in diesem Amt in Niedersachsen. Das Flächenland ist traditionell SPD-nah und ein wichtiger Anker für die Sozialdemokratie.
  • Bremen: Über 70 Jahre ununterbrochene SPD-Herrschaft — ein Rekord, der in der deutschen Parteiengeschichte seinesgleichen sucht. Zuletzt allerdings nur noch als Juniorpartner tragbar.
  • Nordrhein-Westfalen: Das Ruhrgebiet bleibt emotionale Heimat der Sozialdemokratie, aber die Ergebnisse sinken seit Jahren. Im bevölkerungsreichsten Bundesland liefern sich SPD und CDU weiterhin enge Rennen — mit zunehmendem Vorteil für die Union.
  • Ostdeutschland: In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern konnte die SPD den Ministerpräsidenten stellen, steht aber unter wachsendem Druck durch AfD und BSW. Das ostdeutsche Wählerpotenzial schrumpft.
  • Bayern und Baden-Württemberg: Im Süden war die SPD nie stark — und die Ergebnisse bewegen sich mittlerweile teils im einstelligen Bereich. Eine strukturelle Schwäche, für die es keine einfache Lösung gibt.

Aktuelle Umfragen

DatumInstitutSPD
11.04.2026 INSA 14,0%
10.04.2026 Verian (Emnid) 14,0%
08.04.2026 INSA 13,0%
07.04.2026 Forsa 12,0%
04.04.2026 INSA 13,0%

1972: SPD mit 45,8 Prozent – das beste Ergebnis ihrer Geschichte

Bei der Bundestagswahl am 19. November 1972 erzielte die SPD unter Willy Brandt 45,8 Prozent – das beste Ergebnis der SPD-Geschichte und das einzige Mal, dass sie vor der CDU/CSU lag. Auslöser: das konstruktive Misstrauensvotum, das im April 1972 nur um zwei Stimmen scheiterte. Die erzwungene Neuwahl mobilisierte eine beispiellose Wählerbegeisterung und löste einen Eintrittsboom aus: 1972 traten 150.000 Menschen in die SPD ein.

Häufige Fragen zur SPD

Wofür steht die SPD?

Die SPD steht für soziale Gerechtigkeit, Arbeitnehmerrechte und einen starken Sozialstaat. Kernthemen sind Mindestlohn, bezahlbares Wohnen, Bildungsgerechtigkeit und eine solidarische Gesellschaftspolitik. Die Partei versteht sich als Interessenvertretung der arbeitenden Mitte — ein Anspruch, den sie seit 160 Jahren erhebt und der heute mehr denn je auf dem Prüfstand steht.

Ist die SPD die älteste Partei Deutschlands?

Ja. Gegründet 1863 als Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein (ADAV) durch Ferdinand Lassalle, vereinigt 1875 mit der SDAP, umbenannt 1890 in SPD. Damit ist sie nicht nur die älteste bestehende Partei Deutschlands, sondern eine der ältesten sozialdemokratischen Parteien der Welt überhaupt.

Wie viele Mitglieder hat die SPD?

Rund 380.000. Damit gehört die SPD weiterhin zu den mitgliederstärksten Parteien, hat aber gegenüber Spitzenzeiten von über einer Million Mitgliedern (in den 1970ern) massiv verloren. Der Mitgliederentscheid zur Großen Koalition 2018 brachte einen kurzfristigen Zuwachs, der sich nicht hielt.

Wer führt die SPD aktuell?

Die Doppelspitze aus Lars Klingbeil und Saskia Esken. Klingbeil, früher Generalsekretär, gilt als Organisator und Modernisierer. Esken vertritt den linken Flügel und setzt Akzente in der Sozial- und Digitalpolitik. Ob die Doppelspitze nach der Wahlniederlage 2025 Bestand hat, wird sich zeigen.

Wie viel Prozent holte die SPD bei der Bundestagswahl 2025?

Bei der Bundestagswahl 2025 erzielte die SPD 16,4 Prozent der Zweitstimmen — ihr schlechtestes Ergebnis in der Nachkriegsgeschichte. 2021 hatte sie noch 25,7 Prozent erreicht und damit den Bundeskanzler gestellt. Die Partei zog in die Opposition, bildet aber trotzdem die Koalition mit der CDU/CSU unter Kanzler Merz.

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SonntagsfrageCDU/CSU25,3%SPD13,3%Grüne14,0%AfD25,7%BSW3,5%FDP3,0%Linke10,3%INSA · 11.04.BTW 2025CDU/CSU28,5%SPD20,5%Grüne11,6%AfD20,8%BSW5,0%FDP4,3%Linke3,8%Welt Politik „Es werden Steuergelder mobilisiert, die man woanders besser gebrauchen könnte“FAZ Politik Migration und Gewalt: Den inneren Frieden sichernFAZ Politik Merz und die Erwartungen: Eine Koalition der blanken NervenWelt Politik „Anders als Ursula von der Leyen kann man Orbán abwählen“FAZ Politik Nach Belästigungsvorwürfen: Mansoori entlässt seinen engsten politischen VertrautenSpiegel Politik AfD: Rüdiger Lucassen zum Rückzug gedrängtTagesschau Verteidigungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion zurückgetretenWelt Politik „Ungarns Platz ist in Europa“ – Warum Russland für den neuen Premier dennoch wichtig bleibtTagesschau "Soziale Schieflage": Deutliche Kritik an Entlastungsplänen der KoalitionSpiegel Politik Friedrich Merz und Katherina Reiche: Machtkampf in der Energiepreis-KriseSpiegel Politik Mecklenburg-Vorpommern: Die AfD ist nicht zu stoppen? Das glaubt nicht mal die AfD

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