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Electoral Map: Alle 50 Bundesstaaten auf einen Blick

Electoral College 2024

  • Wahlmänner gesamt: 538 (270 für Mehrheit)
  • Ergebnis 2024: Trump (REP) 312 – Harris (DEM) 226
  • Swing States: Arizona, Georgia, Michigan, Nevada, North Carolina, Pennsylvania, Wisconsin
Demokraten (2024) Republikaner (2024) Swing State (<5%)

Was ist das Electoral College?

In den USA wird der Präsident nicht direkt vom Volk gewählt, sondern über das Electoral College – ein System aus 538 Wahlmännern (electors). Jeder Bundesstaat erhält so viele Wahlmänner, wie er Sitze im Kongress hat (2 Senatoren + Abgeordnete nach Bevölkerung). Washington D.C. erhält 3 Wahlmänner.

In 48 von 50 Staaten gilt: Winner takes all – wer die Mehrheit der Stimmen in einem Staat gewinnt, erhält alle Wahlmänner dieses Staates. Nur Maine und Nebraska vergeben ihre Wahlmänner teilweise nach Kongressbezirken.

Die größten Bundesstaaten nach Wahlmännern

RangBundesstaatWahlmännerTendenzErgebnis 2024
1California54Sicher DEMDEM +20
2Texas40Sicher REPREP +5
3Florida30Leicht REPREP +13
4New York28Sicher DEMDEM +12
5Pennsylvania19SwingREP +2
5Illinois19Sicher DEMDEM +17
7Ohio17Leicht REPREP +11
8Georgia16SwingREP +2
8North Carolina16SwingREP +3
10Michigan15SwingREP +1
US-Wahlen – Electoral College und Wahlmänner-Verteilung
Das Electoral College bestimmt mit 538 Wahlmännern den US-Präsidenten.

Swing States: Wo die Wahl entschieden wird

Swing States sind Bundesstaaten, in denen keine Partei einen sicheren Vorsprung hat. Hier entscheiden oft wenige tausend Stimmen über dutzende Wahlmänner. Die sieben klassischen Swing States der Wahl 2024:

StateWahlmänner20202024Margin 2024
Pennsylvania19DEMREP+1,8%
Michigan15DEMREP+1,4%
Georgia16DEMREP+2,2%
Arizona11DEMREP+2,0%
Wisconsin10DEMREP+0,9%
Nevada6DEMREP+3,2%
North Carolina16REPREP+3,3%

2024 gewann Trump alle sieben Swing States – teils mit hauchdunnen Vorsprängen. In Wisconsin trennten die Kandidaten weniger als 1 Prozentpunkt. Das zeigt: Wenige zehntausend Stimmen in den richtigen Staaten entscheiden über die Präsidentschaft.

Mehr zu den einzelnen Staaten: Alle 50 Bundesstaaten im Überblick

2000: Red State / Blue State – wie NBC die politische Geographie Amerikas erfand

Vor der Praesidentschaftswahl 2000 nutzte NBC-Redakteur Tim Russert eine Farbkodierung: Rote Staaten fuer Republikaner, blaue fuer Demokraten. Das Schema war nach der Wahl allgegenwaertig und praegt seitdem die politische Wahrnehmung der USA. Vorher hatten Medien die Farben variiert. Das Red-Blue-Schema vereinfachte: Californien (54 Electoral Votes) als blau, Texas (38) als rot. Aber innerhalb der Staaten gibt es massive Farb-Abweichungen: In Texas sind die Grossstaedte Dallas, Houston, Austin tief blau. Das Electoral College verdichtet diese Komplexitaet auf ein Schwarz-Weiss-Bild. Die Karte ist das maechtichte visuelle Instrument der amerikanischen Wahlkommunikation – und verzerrt trotz allem die geografische Wahrheit.

Häufige Fragen

Warum hat jeder Staat unterschiedlich viele Wahlmänner?

Die Zahl basiert auf der Bevölkerung: Jeder Staat erhält mindestens 3 (2 Senatoren + mindestens 1 Abgeordneter). Größere Staaten wie California (54) oder Texas (40) erhalten proportional mehr.

Kann man die Präsidentschaft gewinnen, ohne die meisten Stimmen zu haben?

Ja. Das ist 2000 (Bush vs. Gore) und 2016 (Trump vs. Clinton) passiert. Das Electoral College ermöglicht es, mit weniger Gesamtstimmen (Popular Vote) zu gewinnen, wenn man die richtigen Staaten gewinnt.

Was ist der Unterschied zum deutschen System?

Deutschland hat ein Verhältniswahlrecht: 30% der Stimmen ≈ 30% der Sitze. In den USA gilt Winner-takes-all pro Staat – der Verlierer geht komplett leer aus, egal wie knapp.

SonntagsfrageCDU/CSU25,7%SPD12,3%Grüne13,7%AfD25,7%BSW3,5%FDP3,3%Linke10,2%INSA · 08.04.BTW 2025CDU/CSU28,5%SPD20,5%Grüne11,6%AfD20,8%BSW5,0%FDP4,3%Linke3,8%Welt Politik „Sieht nach nächstem transatlantischen Krach aus“Spiegel Politik NRW-Ministerin Ina Scharrenbach: Vorwürfe von Machtmissbrauch bleiben interne SacheFAZ Politik Dienste für Putin: Orbán ist ein Ärgernis, aber über ihn entscheiden Ungarns WählerWelt Politik „Werden weiterhin die Hisbollah überall dort angreifen, wo es nötig ist“, bekräftigt NetanjahuWelt Politik Mann verschanzt sich in Bankfiliale und löst Großeinsatz ausTagesschau Untergetauchte Rechtsextremistin Liebich in Tschechien gefasstFAZ Politik Liveblog Irankrieg: Netanjahu kündigt direkte Verhandlungen mit Libanon anSpiegel Politik USA, Donald Trump und Marco Rubio: Warum Standorte wie Ramstein entscheidend sindFAZ Politik Deutschland-Liveblog: Merz: Koalition uneinig über EntlastungenSpiegel Politik News des Tages: Mario Adorf, der Zauberer, Donald Trumps Ultimatum, russische U-BooteTagesschau Ankündigung von Merz: Deutschland will wieder Gespräche mit Iran aufnehmenZDF heute Europas KI-AufholjagdTagesschau Ein Jahr Koalitionsvertrag: Von Liebe, Brücken und Reformen
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