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Marco Buschmann – Ehemaliger FDP-Justizminister

Marco Buschmann – Ehemaliger Justizminister und FDP-Bürgerrechtler

Steckbrief: Marco Buschmann

  • Partei: FDP
  • Geburtsjahr: 1977, Gelsenkirchen (NRW)
  • Beruf: Jurist
  • MdB: nicht mehr im Bundestag (FDP scheiterte 2025 an 5 %)
  • Frühere Ämter: Bundesjustizminister (2021–2025), FDP-Parlamentarischer Geschäftsführer (2017–2021)

Marco Buschmann ist ein profilierter Jurist und Bürgerrechtspolitiker der FDP. Als Bundesjustizminister in der Ampelkoalition (2021–2025) trieb er einige der meistdiskutierten Reformvorhaben der Legislaturperiode voran – darunter die Cannabis-Legalisierung. Mit dem Scheitern der FDP bei der Bundestagswahl 2025 endete sein parlamentarisches Mandat.

FDP-Justizexperte mit Profil

Buschmann stieg in der FDP über Gremien- und Parlamentsarbeit auf. Als Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion (2017–2021) war er für die parlamentarische Organisation verantwortlich und arbeitete eng mit Christian Lindner zusammen. Er gilt als einer der intellektuell profiliertesten FDP-Politiker seiner Generation.

Sein Profil ist das des liberalen Bürgerrechtlers: Datenschutz, Redefreiheit, Rechtsstaat – diese Werte stellt er in den Vordergrund. Er war einer der schärfsten Kritiker von Überwachungsgesetzen und setzte sich für einen liberalen Strafvollzug ein. Das macht ihn innerhalb der FDP zu einem Vertreter des gesellschaftsliberalen Flügels.

Justizpolitik im Berliner Regierungsviertel
Zwischen Justizministerium und Bundestag: Buschmann trieb Rechtsreformen voran.

Bundesjustizminister: Cannabis und Rechtsreformen

Als Bundesjustizminister (2021–2025) war Buschmanns bekanntestes Vorhaben die schrittweise Legalisierung von Cannabis. Das Cannabisgesetz wurde 2024 verabschiedet und trat in Kraft – ein Politikwechsel, der in Deutschland historisch ist. Daneben modernisierte Buschmann das Personenstandsrecht (Selbstbestimmungsgesetz), trieb die Digitalisierung von Gerichten voran und setzte sich für Reformen im Insolvenz- und Gesellschaftsrecht ein.

Kritiker warfen ihm vor, zu wenig für Opferschutz und zu viel für Täterrechte getan zu haben. Anhänger sahen in ihm einen Minister, der tatsächlich liberale Reformen umsetzte statt nur darüber zu reden.

StationZeitraumFunktion
FDP-Fraktion2017–2021Parlamentarischer Geschäftsführer
Bundesregierung2021–2025Bundesjustizminister
Bundestagswahl 20252025FDP scheitert – kein Mandat mehr

Nach dem FDP-Scheitern

Das Scheitern der FDP an der Fünf-Prozent-Hürde bei der Bundestagswahl 2025 beendete Buschmanns parlamentarische Karriere vorerst. In der Partei gehört er zum Kreis derjenigen, die den Kurs von Christian Lindner konstruktiv begleitet haben – aber auch Fragen nach strategischen Fehlern stellen. Seine juristischen und kommunikativen Fähigkeiten machen ihn zu einem potenziellen Akteur in der FDP-Neuaufstellung.

Häufige Fragen

Was hat Marco Buschmann als Justizminister erreicht?

Als Bundesjustizminister setzte Marco Buschmann die Legalisierung von Cannabis in Deutschland durch, modernisierte Teile des Strafrechts und trieb die Digitalisierung der Justiz voran.

Ist Marco Buschmann noch im Bundestag?

Nein. Da die FDP bei der Bundestagswahl 2025 an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte, ist Marco Buschmann nicht mehr Mitglied des 21. Deutschen Bundestags.

Welche politischen Positionen vertritt Marco Buschmann?

Marco Buschmann ist ein ausgeprägter Vertreter des liberalen Bürgerrechtsflügels der FDP. Er tritt für Datenschutz, Rechtsstaat und den Schutz von Grundrechten ein.

Aus welchem Bundesland kommt Marco Buschmann?

Marco Buschmann stammt aus Nordrhein-Westfalen. Er wurde 1977 in Gelsenkirchen geboren und war für Wahlkreise in NRW im Bundestag vertreten.

SonntagsfrageCDU/CSU25,7%SPD12,3%Grüne13,7%AfD25,7%BSW3,5%FDP3,3%Linke10,2%INSA · 08.04.BTW 2025CDU/CSU28,5%SPD20,5%Grüne11,6%AfD20,8%BSW5,0%FDP4,3%Linke3,8%Welt Politik „Sieht nach nächstem transatlantischen Krach aus“Spiegel Politik NRW-Ministerin Ina Scharrenbach: Vorwürfe von Machtmissbrauch bleiben interne SacheFAZ Politik Dienste für Putin: Orbán ist ein Ärgernis, aber über ihn entscheiden Ungarns WählerWelt Politik „Werden weiterhin die Hisbollah überall dort angreifen, wo es nötig ist“, bekräftigt NetanjahuWelt Politik Mann verschanzt sich in Bankfiliale und löst Großeinsatz ausTagesschau Untergetauchte Rechtsextremistin Liebich in Tschechien gefasstFAZ Politik Liveblog Irankrieg: Netanjahu kündigt direkte Verhandlungen mit Libanon anSpiegel Politik USA, Donald Trump und Marco Rubio: Warum Standorte wie Ramstein entscheidend sindFAZ Politik Deutschland-Liveblog: Merz: Koalition uneinig über EntlastungenSpiegel Politik News des Tages: Mario Adorf, der Zauberer, Donald Trumps Ultimatum, russische U-BooteTagesschau Ankündigung von Merz: Deutschland will wieder Gespräche mit Iran aufnehmenZDF heute Europas KI-AufholjagdTagesschau Ein Jahr Koalitionsvertrag: Von Liebe, Brücken und Reformen
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