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Amira Mohamed Ali – BSW-Fraktionsvorsitzende

Amira Mohamed Ali – BSW-Fraktionsvorsitzende und Mitgründerin

Steckbrief: Amira Mohamed Ali

  • Partei: BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht)
  • Geburtsjahr: 1980, Hamburg
  • Beruf: Juristin
  • MdB seit: 2017
  • Funktion: Fraktionsvorsitzende BSW im Bundestag
  • Frühere Ämter: Fraktionsvorsitzende der Linken (2021–2024), MdB Die Linke (2017–2024)

Amira Mohamed Ali gehört zu den Gründungsfiguren des Bündnis Sahra Wagenknecht und ist dessen Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag. Die Hamburger Juristin war zuvor mehrere Jahre Bundestagsabgeordnete der Linken und leitete die Fraktion als Vorsitzende – bevor sie Anfang 2024 den historischen Bruch vollzog und mit Wagenknecht eine neue Partei gründete.

Von der Linken zum BSW

Mohamed Ali trat 2017 erstmals für die Linke in den Bundestag ein. Sie profilierte sich schnell als Sozialpolitikerin mit Fokus auf Verbraucherschutz, Arbeitnehmerrechte und soziale Ungleichheit. 2021 wurde sie gemeinsam mit Dietmar Bartsch zur Fraktionsvorsitzenden der Linken gewählt – eine ungewohnliche Doppelspitze, die die internen Spannungen der Partei widerspiegelte.

Der Bruch mit der Linken kam Anfang 2024: Mohamed Ali gehörte zum engsten Kreis um Sahra Wagenknecht, der die Linke verließ, um eine neue politische Kraft zu gründen. Das BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) startete mit einer Mischung aus linker Sozialpolitik und einer kritischen Haltung gegenüber der NATO-Unterstützung der Ukraine – eine Kombination, die großes mediales Interesse erzeugte.

BSW-Fraktion im Bundestag
Das BSW als neue Kraft im Bundestag: zwischen sozialer Politik und Friedensdebatte.

Positionen und politisches Profil

Mohamed Alis politisches Profil ist klar umrissen: Sie tritt für höhere Löhne, bessere Renten, stärkere staatliche Daseinsvorsorge und eine Begrenzung von Migrationsströmen ein – letzteres eine Position, die das BSW von der klassischen Linken unterscheidet. In der Außenpolitik betont sie Verhandlungslösungen im Ukraine-Krieg und lehnt weitere Waffenlieferungen ab.

Als Juristin und Fraktionsvorsitzende bringt sie sowohl inhaltliche Substanz als auch parlamentarische Erfahrung in die noch junge BSW-Fraktion ein. Die Aufgabe, eine neue Partei im Bundestag zu etablieren, ist anspruchsvoll – insbesondere wenn der Parteiv orsitz bei Sahra Wagenknecht liegt, die sich aus der Tagespolitik weitgehend zurückgezogen hat.

StationZeitraumFunktion
Bundestag / Die Linke2017–2024MdB, später Fraktionsvorsitzende
BSW-GründungJan. 2024Mitgründerin, Austritt aus Linke
BSW-Fraktionseit 2024Fraktionsvorsitzende im Bundestag
Bundestagswahl 20252025BSW erneut in den Bundestag eingezogen

Häufige Fragen

Wann wechselte Amira Mohamed Ali zum BSW?

Amira Mohamed Ali verließ Anfang 2024 gemeinsam mit Sahra Wagenknecht und anderen Abgeordneten die Linken-Fraktion und war eine der Gründungsfiguren des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW).

Welche Position hat Amira Mohamed Ali im BSW?

Amira Mohamed Ali ist Fraktionsvorsitzende der BSW-Gruppe im Deutschen Bundestag und zählt zu den führenden Köpfen der neuen Partei neben Sahra Wagenknecht selbst.

Welche Positionen vertritt Amira Mohamed Ali?

Mohamed Ali vertritt soziale Gerechtigkeit, höhere Löhne und eine kritische Haltung gegenüber NATO-Waffenlieferungen an die Ukraine. Sie positioniert das BSW als linke Kraft mit einer anderen Außenpolitik.

Was war Amira Mohamed Ali vor dem BSW?

Amira Mohamed Ali war Bundestagsabgeordnete der Linken seit 2017 und wurde 2021 zur Fraktionsvorsitzenden der Linken gewählt, die sie gemeinsam mit Dietmar Bartsch leitete.

SonntagsfrageCDU/CSU25,7%SPD12,3%Grüne13,7%AfD25,7%BSW3,5%FDP3,3%Linke10,2%INSA · 08.04.BTW 2025CDU/CSU28,5%SPD20,5%Grüne11,6%AfD20,8%BSW5,0%FDP4,3%Linke3,8%FAZ Politik Liveblog Ukrainekrieg: Selenskyj stimmt Putins Feuerpause zuFAZ Politik Deutschland-Liveblog: Verteidigungsministerium:  Genehmigungspflicht für Auslandsreisen entfälltFAZ Politik Liveblog Irankrieg: USA wollen Gespräche zwischen Israel und dem Libanon ausrichtenZDF heute Vorschau "maybrit illner" 9. April 2026Welt Politik Putin kündigt Feuerpause in der Ukraine während orthodoxer Ostertage anWelt Politik „Die Lügen müssen ein Ende haben“ – Melania Trump bestreitet Verbindungen zu EpsteinWelt Politik Martin Sellner hält Migrationsvortrag in Straßenbahn – Unternehmen ist „schockiert“Spiegel Politik USA, Donald Trump und Marco Rubio: Warum Standorte wie Ramstein entscheidend sindSpiegel Politik Buchenwald: Gericht bestätigt Verbot für »Kufiyas in Buchenwald«Spiegel Politik NRW-Ministerin Ina Scharrenbach: Vorwürfe von Machtmissbrauch bleiben interne SacheTagesschau Untergetauchte Rechtsextremistin Liebich in Tschechien gefasstTagesschau Ankündigung von Merz: Deutschland will wieder Gespräche mit Iran aufnehmenZDF heute Europas KI-Aufholjagd
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