Wie genau sind Umfragen?
Was du in diesem Video lernst
- Standardumfragen befragen 1.000–2.000 Menschen — die statistische Fehlertoleranz liegt bei ±2–3 Prozentpunkten
- Ein Ergebnis von „CDU/CSU 31%“ bedeutet: der echte Wert liegt wahrscheinlich zwischen 28% und 34%
- Umfragen sind keine Prognosen: Sie zeigen die Stimmung heute, nicht das Wahlergebnis in Wochen
- Methodische Risiken: Antwort-Verzerrung, Social Desirability Bias, nicht-repräsentative Stichproben
- Deutsche Institute gelten international als besonders zuverlässig — aber auch hier gab es Ausreißer (Thüringen 2024)
Die 1.000-Personen-Stichprobe klingt nach wenig für eine Bevölkerung von 60 Millionen Wahlberechtigten. Aber Statistik funktioniert anders als Intuition: Eine repräsentative Stichprobe dieser Größe liefert mit hoher Wahrscheinlichkeit ein verlässliches Bild der Gesamtbevölkerung — solange die Auswahl wirklich zufällig ist. Wo es hakt, warum Umfragen trotzdem manchmal falsch liegen und was die Fehlertoleranz wirklich bedeutet, erklärt dieses Video.
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